Lasst uns sichtbar machen, was im Alltag oft übersehen wird: Menschen, die einander mit Respekt, Rücksicht und Verbundenheit begegnen. Wir glauben, dass diese Begegnungen zeigen, was unsere Gesellschaft bereits trägt – und was stärker werden kann.
Wir haben als Gesellschaft vielfältige Herausforderungen – und um sie zu meistern, brauchen wir unterschiedliche Meinungen, Perspektiven und Lösungsansätze. Reibung und Unterschiede gehören dazu. Entscheidend ist nicht, dass wir uns einig sind, sondern wie wir miteinander umgehen, wenn wir es nicht sind.
Genau dieses Wie ist nicht selbstverständlich. Viele Menschen erleben den öffentlichen Diskurs als rau und zunehmend konfrontativ. Studien beschreiben einen belasteten gesellschaftlichen Zusammenhalt und zeigen zugleich, wie wichtig Gemeinsamkeiten und gegenseitiges Vertrauen für offene Gesprächsräume sind (Bertelsmann Stiftung, 2023; More in Common, 2025).
Wenn Konflikte, Zuspitzung und Trennendes viel Aufmerksamkeit bekommen, kann dabei leicht aus dem Blick geraten, was ebenfalls jeden Tag geschieht: Menschen hören einander zu, helfen, nehmen Rücksicht und begegnen ihrem Gegenüber mit Respekt – auch wenn sie unterschiedlich denken, leben oder handeln.
Vieles davon passiert beiläufig. Es ist da, aber oft nur für einen Moment sichtbar.
Genau hier setzt respactivist an.
Auf Basis unseres Grundgesetzes wollen wir Unterschiede nicht auflösen und keine künstliche Einigkeit herstellen. Wir wollen sichtbar machen und stärken, was Verbindung trotz dieser Unterschiede möglich macht.
Was uns dabei leitet:
Menschen sind im Grunde gut – Wir sind nicht naiv gegenüber der Welt. Aber wir entscheiden uns dafür, Menschen zunächst als MITmenschen zu sehen und ihnen mit der Annahme zu begegnen, dass die meisten grundsätzlich das Richtige tun wollen.
Unterschiede dürfen bleiben – Respekt bedeutet nicht Harmonie oder Einigkeit. Menschen können grundlegend verschieden denken, leben und entscheiden – und einander trotzdem respektvoll begegnen.
Sichtbarkeit verändert Wahrnehmung – Was wir wahrnehmen, prägt auch unsere Vorstellung davon, was normal ist. Deshalb richten wir den Blick bewusst auf respektvolles Verhalten, das längst Teil unseres Alltags ist, aber oft wenig Aufmerksamkeit bekommt.
Es beginnt bei uns – Gesellschaftliches Miteinander entsteht nicht abstrakt. Wir alle beeinflussen es durch unser Auftreten, unsere Worte und unser Handeln – jeden Tag.
Hoffnung schafft Energie für Veränderung – Probleme ernst zu nehmen und gleichzeitig zu sehen, was funktioniert, ist kein Widerspruch. Wir glauben daran, dass ein positiver Blick auf unsere eigene Handlungsmacht Menschen ermutigen kann, selbst aktiv zu werden.
What?
Aber wo fangen wir an?
Wir beginnen nicht mit einer Definition von Respekt. Wir beginnen mit der Beobachtung von Menschen.
Wir schauen hin, wenn Menschen einander wahrnehmen, zuhören, Rücksicht nehmen, helfen – und sich als MITmenschen begegnen.
Diese Situationen nennen wir RespektMomente.
respactivist sammelt, erzählt und initiiert solche RespektMomente – auf der Straße, online, bei Aktionen, an RespektOrten und in RespektPartnerschaften. Wir machen sie sichtbar, laden andere ein, genauer hinzusehen und schaffen Möglichkeiten, eigene Geschichten und Erfahrungen beizutragen.
So entsteht Schritt für Schritt mehr Sichtbarkeit für das, was im Alltag bereits geschieht – und eine wachsende Bewegung von Menschen, die respektvolles Verhalten nicht nur wahrnehmen, sondern selbst mitgestalten und weitertragen.
RespektMomente können unter #respactivist #RespektMoment #WirAlleSindVeränderung geteilt werden.
Was steckt hinter unserem Logo?
Die Flagge – bewusst verspielt gezeichnet – steht für Zusammenhalt: Sie verbindet Menschen, stiftet Identität und ist ein Statement im Sinne von „Flagge zeigen“. Gleichzeitig wissen wir: Flaggen können auch Abgrenzung bedeuten. Genau deshalb gibt es den organischen Kreis. Er „öffnet“ die Flagge, nimmt dem Symbol das Ausgrenzende – und lenkt den Blick auf das, worum es uns eigentlich geht: die einzelnen Menschen und ihre Geschichten.
So wollen wir dazu beitragen, gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken: indem Respekt im Alltag sichtbar wird und immer mehr Menschen ihn erkennen, gestalten und weitertragen.
respactivist – wir alle sind Veränderung.
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